Was für Gesteinsbogen

Nachdem ich eine gottvolle Aussicht genossen habe - zwar war ich nach einem schweißtreibenden Aufstieg etwas erschöpft - machte ich mich weiter auf den Weg Richtung Moab. Dort wartete der nächste Nationalpark auf mich: Der Archs Nationalpark sowie Canyonlands.
 

Wo sind die Dinosaurier?

Die Fahrt war recht lange aber nicht minder spektakulär als die anderen Fahrten durch den Westen der USA. Die teilweise aus dem Boden ragenden Gesteinsformationen und formten das Gebiet in diese faszinierende fast schon utopische wirkende Landschaft. So verwundert auch nicht, dass ich in dieser Urzeitlandschaft ständig die Stimme des „Universum-Sprechers“ im Ohr hatte und vor meinem geistigen Auge Dinosaurier herumstapfen sah. Dieses Mal benötigte ich mehr Pausen während der Anfahrt, da die lange Gerade den bereits erschöpften Chaluk noch mehr ermüdete. Nach guten fünf Stunden Anfahrt, erreichte ich Moab. Dieses Städtchen bietet viel Modernes. Ein Supermarkt mit Starbucks und an der durch die Stadt führende Straße finden sich viele kleine Shops. Es gibt auch McDonalds oder Wendy's, nach einem schnellen Abendessen in einem dieser Fast Food Hütten, war endlich Nachtruhe am KOA Moab angesagt.
 

Archs Nationalpark - ein eigenes Land

Bereits einen Gesteinsbogen konnte ich in Page besichtigen. Die Rainbow Bridge! Was ist das Besondere am Archs Nationalpark? Hier befindet sich die weltweit größte Konzentration an natürlichen Gesteinsbögen. Gesamt sind es an die 2.000. Doch das variiert, denn es entstehen viele Neue, manche brechen auch leider wieder zusammen. Man kann hier auch, so wie in jedem anderen Nationalpark, mit dem Camper/PKW herum cruisen. Es gibt viele Aussichtsplattformen, Wanderwege und Fotopoints. Die berühmteste Arche ist die Delicate Arch und ist auf vielen Postkarten von Moab zu sehen. Nachdem ich aber nicht nur auf gängige Motive fokussieren wollte, war die Double Arch, auch keine gänzliche Unbekannteren das Objekt meiner „Fotobegierde“.
Wir sind hier in der Wüste und das bedeutet, es gibt kaum Lichtverschmutzung. Bei sternenklarer Nacht kann man also die Milchstraße mit freiem Auge betrachten. Ich hatte Glück und konnte für die Ausstellung eine Gegenüberstellung von Tag und Nacht der Double Arch erstellen.
 

Man kann hier auch, so wie in jedem anderen Nationalpark, mit dem Camper/PKW herum cruisen.

Canyonlands ist nicht minder spektakulär. Leider war mein Zeitplan derartig eng, dass ich bereits nach einem Tag wieder aufbrechen musste. Es ging nach Salt Lake City, wo wir einen Zwischenstopp einlegten und von dort weiter in den Yellowstone Nationalpark fuhren. Solltet ihr mehr Zeit haben, plant einen Tag im Grand Teton Nationalpark ein. Die Aussicht auf den Mountain mit dem davor liegenden See ist bei Sonnenschein bestimmt ein „WOW". Bei uns schüttete es, also nix war’s mit tollem Foto und daher fuhren wir direkt weiter in den Yellowstone. Auch in Salt Lake City musste ich „t's raining cats and dogs" sagen. Die Skyline der Wolkenkratzer mit der Gebirgsfront im Hintergrund hätte ich gerne gesehen, aber leider ist nicht immer alles perfekt, schon gar nicht das Wetter. Naja, ab zu den Grizzlys und das munterte mich dann wieder auf.
 

FACTS

Zeitverschiebung nach AUT: acht Stunden
Distanz Zion - Archs: 528 km
Fahrtzeit: 5 Stunden
Gebühren: 30 USD
Campground: KOA Moab

Weitere Informationen zum Archs Nationalpark findest Du hier.
 

WONDERS OF THE WEST

Die Fototour von Chaluk wird von folgenden Partnern unterstützt: travellerFTI TouristikVisit USA Committee AustriaFerien Messe WienEl MonteAustrian AirlinesAlamoExtranomical Tours und Panono.
Die Ausstellung "WOW" findet von 12. - 15.1 2017 auf der Wiener Ferien Messe statt.

Erste Eindrücke können auf Instagram unter #chaluk_wow betrachtet werden.
Auf Facebook bist Du auf der Seite des traveller sowie Visit USA Comittee Austria live dabei.

Post von Chaluk