Lichtverschmutzung war gestern – Drohnen sind da

Die Urlaubszeit ist am Höhepunkt. Familien fliegen zu Traumstränden und laden ihre Energiespeicher für die bevorstehenden harten Arbeitswochen und die bevorstehende stressige Weihnachtszeit auf. Die Supermärkte bereiten uns ja bereits seit Wochen „seelisch“ auf das jährliche „HO-HO-HO“ mit ihren sommerlichen Weihnachts-Lebkuchen und Spekulatius Angeboten darauf vor. Doch das ist eine andere Geschichte. Was ich mich aktuell vielmehr frage: Ist in Urlaub fliegen wirklich noch so ungefährlich, wie es noch vor ein paar Jahren war? Und dabei ziele ich jetzt ganz und gar nicht auf die aktuell prekäre sicherheitspolitische Lage ab. Was bei mir derzeit wirklich für Unbehagen sorgt sind die immer mehr werdenden Urlaubsfotografen mit ihren Drohnen. Ich kann nur sagen: Schießt die Flugzeuge bitte nicht damit ab!
 

Auf nach Miami oder doch lieber nach Hongkong?

Florida steht hoch in der Reisegunst und mit der Direktverbindung von Austrian Airlines lässt es sich sehr gemütlich und mit viel mit österreichischem Flair ins hippe Miami fliegen. Aber egal in welche Himmelsrichtung man abhebt, bekanntlich sind Start und Landung die sensibelsten Manöver eines Fluges, bei denen Piloten vollste Konzentration abverlangt wird und sie daher ungestört arbeiten können sollten.
Als leidenschaftlicher Berufsfotograf weiß auch ich um die vielen fantastischen Möglichkeiten, die sich mit einer Drohne eröffnen. Ja, auch ich weiß, dass Luftaufnahmen damit spektakulär wirken und man Impressionen der besuchten Destination mit den „fliegenden Fotoapparaten“ perfekt ins Bild rücken kann. Der Urlaub startet oftmals am Fluggelände. Dort werden bereits die ersten Erinnerungsaufnahmen eingefangen. Nur, Drohnen haben hier nichts verloren und die verantwortungsvolle Verwendung selbiger lässt bei vielen „Drohnisten“ zu wünschen übrig. Wären diese Dinger doch lieber in Hongkong geblieben, wo sie oftmals auch produziert werden, fällt mir da spontan ein. Denn nicht nur ich, da bin ich mir sicher, möchte gerne wieder heil aus dem Urlaub heimkommen und nicht von einer Drohne „erschlagen“ werden.

Übrigens: In Hongkong kann man herrlich essen und shoppen – und zwar weitaus Schöneres und Vernünftigeres als Drohnen! Und das Beste: Austrian Airlines fliegt ab 5. September 2016 bis zu fünf Mal pro Woche mit einer Boeing 777 von Wien direkt nach Hongkong!
 

Pump it up

Bereits Anfang des Jahres haben sich strengere Gesetze für Drohnenbesitzer angekündigt. Gut so. Aber wie das so ist, halten sich Viele nicht an Vorschriften und tunen ihre Drohnen auf das Übertriebenste auf. In diesem Zusammenhang fallen mir jetzt auch jene Pokemon Go Spieler ein, die keine Grenzen kennen und sogar auf minenverseuchtem Gebiet nach selten Pokemons suchen...NERDS?
 

Schießt die Flugzeuge bitte nicht damit ab!

Aber zurück zu den Drohnen, diese aufgemotzten Maschinen erreichen teilweise Höhen von bis zu 1.700 Meter. Die von Piloten erwünschte Maximalhöhe von 50 Meter wird also massiv überschritten. Wie kürzlich am Münchener Flughafen. Als eine Maschine der Lufthansa im Landeanflug beinahe mit einem dieser unbemannten Luftfahrzeuge kollidierte.
Nutzt Drohnen verantwortungsvoll und gefährdet nicht Menschen in Flugzeugen. Die alle, so wie auch ich, gerne und unbeschwert verreisen und auch wohlbehalten am Ziel ankommen wollen. Ich möchte nämlich nicht auf meinem Grabstein stehen haben: „Kollidierte während des Landeanfluges mit einer Spielzeugdrohne.“

So nebenbei: Eines der größten Drehkreuze für Flugverbindungen, Dubai, wurde im Juni aufgrund eines Zwischenfalls mit einer Drohne für 60 Minuten gesperrt. Der entstandene Schaden war enorm. Dem Drohnenfotografen dürfte es wohl egal gewesen sein. Hauptsache, er hat geile Aufnahmen gemacht…

Auf nach Hongkong! Hier erfährst Du mehr über die neue Destination der Austrian Airlines.
 

Post von Chaluk