Dem „Bimini Vibe“ auf der Spur

Als erstes große Projekt für 2016 stand im März die Erkundung der vielen Europäern eher unbekannten Destination Bimini (eine Inselgruppe im Distrikt der Bahamas) an. Auf diversen Social Media Kanälen konnte man mit dem Hashtag #chaluk_bimini diese Reise live mitverfolgen. Um zahlreiche aufregende Erlebnisse ober und unter Wasser mit meiner Kamera und um viele Eindrücke reicher, lasse ich diese einzigartige Reise nun Revue passieren und erzähle in zwei Teilen vom grandiosen „Abenteuer Bimini“.

Für mehr Action und Erlebnis sorgt allerdings die Anreise per Wasserflugzeug mit Cape Air nach Bimini.

Nur ein Katzensprung von Miami entfernt

Seit Oktober 2015 geht es mit Austrian Airlines direkt von Wien nach Miami. Die pulsierende Metropole Floridas ist ein Hotspot für jeden Reisegusto und Urlaubs-Geschmack, es liegt also auf der Hand, hier ein paar coole Urlaubstage zu verbringen. An Bord der OS 97 geht es bequem in rund elf Stunden Flugzeit nach Miami, und weiter ins Paradies Bimini, das vom Ocean Drive nur 80 Kilometer entfernt ist. Ein Aufenthalt in Miami lässt sich also bequem mit einem Tages- oder Wochenendausflug verbinden und ist eine echte Empfehlung.
Die Weiterreise von Miami nach Bimini ist auf vielen Wegen möglich. Sei es mit der Fähre, gechartertem Boot (Bootsschein erforderlich), oder mit einem Inlandsflug. Für mehr Action und Erlebnis sorgt allerdings die Anreise per Wasserflugzeug mit Cape Air nach Bimini. Abflug ist je nach Kapazität (nur 7 Plätze pro Flug) von Fort Lauderdale bzw. Miami. Viel Platz ist in diesen fliegenden „Zigarren“ nicht, was uns Taucher auch vor die erste Hürde stellte. Unser großes Gepäck – Taucher schleppen so einiges mit sich rum -  lässt das „Playmobil- Wasserflugzeug“ rasch an seine Kapazitäts-Grenzen gehen. Einer unserer Koffer musste daher aufs nächste Wassershuttle warten und kam mit 24 Stunden Verspätung an! Das muss man einfach wissen, ebenso wie eine genaue Bekanntgabe des Gepäcks vorab wichtig ist und nicht vernachlässigt werden sollte.

Bereits nach 30 Minuten Flugzeit landet man im kleinen Hafen von Bimini. Sehr spannend ist auf dieser Insel, dass sie zweigeteilt ist. Im Süden befindet sich das Bimini World Resort mit Casino und typisch amerikanischem Flair. Was zugegeben, nicht ganz meinen Vorstellungen von den Bahamas entspricht. Aber es gibt auch die andere Seite, die mit viel natürlichem Flair, wo die „Vibes“ dieser Traumdestination spürbar sind: etwa im Norden der Insel, in Alice Town etwa. Um eine Vorstellung der Größe von Bimini zu erhalten: Die ganze Insel ist mit dem Rad in ein paar Stunden zu umrunden.
 

Die ganze Insel ist mit dem Rad in ein paar Stunden zu umrunden.

Bereits Hemingway war hier Stammgast

Das traditionsreichste Resort ist der Bimini Big Game Club. Auch ich entschied mich für meine Fototour, den ´“Bimini Vibe“ in diesem Resort einzufangen. Gegründet von Neville Stuart, besteht dieser Club bereits seit 1936. Vorrangig für seine Fischerturniere bekannt, gilt das Resort seit 1963 als Mekka für das „Big Game Fishin“. Nach etlichen Neuübernahmen ist der Bimini Big Game Club nun seit 2010 im Besitz der „Southern California Hankey Group“. Das Resort wurde von Grund auf renoviert, das Hotelleitbild überarbeitet und ein gänzlich neues Konzept erarbeitet. So legt man nun nicht mehr nur auf die Fischer wert, sondern versucht mit einem familienfreundlichen Angebot und viel Unterhaltung auch die Zielgruppe der Familienreisenden verstärkt anzusprechen. Und auch für Geschäftsmeetings wurden Räumlichkeiten angelegt.
 
Big Game Johns Grill und Sharkys nennen sich die hauseigenen Restaurants. Man pflegt eher die reduzierte Küche, die Auswahl ist überschaubar und leider genießt auch das typische Bahamian Food ein stiefmütterliches Dasein. Das Sharkys etwa ist ein Strand-BBQ und bietet mit Steaks, Chicken Wings, Fisch, Lobster, Spare-Ribs und gegrillten Conch (Muschel), ein eher überschaubares Angebot. Beilagen sind Käsenudeln und Brot. Selbst gefangenen Fisch kann man sich übrigens im Big Game Johns Grill zubereiten lassen.
 

Keine Dollar – Keine Chance

Bimini ist kein Billigreiseziel, das sollte man wissen. Wie auch ausreichend Bargeld in Form von US-Dollars unbedingt mitgenommen werden sollte. Denn Euros werden auf Bimini, weder an der Hotelrezeption, auf der Bank noch im Casino, gewechselt.
Das ist es dann aber auch schon mit Kritik üben, denn die Insel und das „gephotoshopte“ türkisblaue Wasser machen vermeintliche Schwachpunkte rasch wett. Man ist im Paradies, Stress und Hektik sind hier definitiv Fremdworte und völlig unbekannte Zeitgenossen.
 

Euros werden auf Bimini, weder an der Hotelrezeption, auf der Bank noch im Casino, gewechselt.

„Meet & Great with the Great Hammerhead“

Das „Hai“light ist natürlich das für Taucher angepriesene „Meet & Great with the Great Hammerhead“. Auch ich durfte ihm und seinen Artgenossen tief in die Augen schauen. Darüber und was sich im Hafenbecken des Bimini Big Game Clubs befindet und was Mares, Seacam und der Digitalstore mit Bimini zu tun hatte, erzähle ich im zweiten Teil meiner Bimini Serie. Nur soviel, es wird spannend…

NonStop nach Miami mit Austrian Airlines!
Hier geht es zur Übernachtung im Bimini Big Game Club.
Abflug nach Bimini mit Cape Air.
 
Den Verlauf der Reise kannst du auf Instagram und Facebook mit dem Hashtag #chaluk_bimini betrachten.
 

Post von Chaluk